Informationen über den Komponisten


Gerald Resch, 1975 in Linz geboren, studierte 1993-2000 Komposition bei Michael Jarrell an der Musikuniversität Wien sowie Musikwissenschaft. Ein Stipendium an der Musikhochschule Köln bei York Höller regte die Beschäftigung mit organischen Klanggestalten an. 2001-2002 belegte Gerald Resch ein Postgraduate-Studium bei Beat Furrer in Graz; eine wesentliche Erfahrung für die Entwicklung musikalischer Ökonomie. 

 

COVER DER PORTRAIT-CD "KNOTEN" (ORF-CD 3029, LC 11428)

Mehrmonatige Aufenthalte in Berlin, Paris und Rom förderten eine Poetik, die für unterschiedlichste Einflüsse aus nicht-musikalischen Bereichen offen sein will (Malerei, Geologie, Architektur usw.). Farbigkeit und innere Energetik spielen eine maßgebliche Rolle in seiner Musik.

2003-04 besuchte er den Lehrgang für Elektroakustische Komposition am ELAK Wien. Seit 2004 unterrichtet er an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz Musikanalyse, seit 2008 außerdem an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien die Fächer Satzlehre und Gehörbildung. 

Die Werke von Gerald Resch wurden aufgeführt in: Österreich (u.a. Salzburger Festspiele, Wiener Konzerthaus, Musikverein), Deutschland (u.a. Konzerthaus Berlin), Schweiz, Tschechien, Slowakei, Bulgarien, Luxemburg, Niederlande, Frankreich, Japan, Südamerika und den USA. 

 "Losgehen, weitergehen, die Richtung ändern. Nicht wissen, wohin man kommen wird: meine Kompositionen entstehen aus einer Neugierde für unbekannte Wege. Meist sehr klare musikalische Modelle werden darauf hin untersucht, wie sie sich gegenseitig überlagern, konfrontieren, verwandeln und auslöschen lassen. Dabei ist einerseits formale Stringenz, andererseits die stete Möglichkeit des Unerwarteten wichtig."