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Informationen über den Komponisten
Biographisches Reinhard Fuchs, geboren 1974, studierte zunächst Akkordeon am Bruckner-konservatorium Linz (1991-95) & absolvierte anschließend seine kompositorische Ausbildung bei Michael Jarrell (1996-2002). 1997/98 verbrachte er ein Studienjahr an der University of Miami in Florida.
Weitere wertvolle Impulse für sein Schaffen erhielt er bei Studien mit Brian Ferneyhough, Marco Stroppa, Magnus Lindberg, Klaus Huber, u.a..
1997 gründete er mit Kollegen die Komponistengruppe GEGENKLANG. 2001 wurde er erstmals einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Beim Festival Hörgänge im Wiener Konzerthaus wurden gleich drei seiner Werke uraufgeführt. Mit von der wiederkehr desselben gleichsam zur jagd für Ensemble kam es auch zur ersten Zusammenarbeit mit dem Klangforum Wien, das eine Reihe weiterer Auftragswerke für das Ensemble zu Folge hatte. Im November 2002 wurde seine erste Orchesterkomposition wo Angst auf Umhülle prallt für Stimme und großes Orchester, basierend auf Texten von E.A. Poe, G. Ungaretti, A. Wölfli, - ein Kompositionsauftrag des Festivals Wien Modern - erfolgreich uraufgeführt. Auftragswerke für die Donaueschinger Musiktage 2003 mit dem Klangforum Wien, Wien Modern 2004 (Arditti Quartett), Wittener Tage für neue Kammermusik 2005 (Klangforum Wien) folgten. Im August 2006 wurde das zweite Orchesterwerk von Reinhard Fuchs streut licht | an den bebenden rändern, von Peter Ruzicka für die Salzburger Festspiele in Auftrag gegeben, uraufgeführt. 2008 kam es zu einem weiteren Highlight: der erstmaligen Zusammenarbeit mit dem Ensemble Intercontemporain mit der franz. Erstaufführung von Blue Poles für großes Ensemble in Paris. Aufträge & Preise
Neben Kompositionsaufträgen renommierter Ensembles und Veranstalter (Salzburger Festspiele, Klangforum Wien, Konzerthaus Wien, Wien Modern, Musiktage Donaueschingen, Wittener Tage für neue Musik, Konzerthaus Berlin, etc.) kann Reinhard Fuchs auch auf zahlreiche internationale Preise und Auszeichnungen verweisen. So erhielt er zum Beispiel den 1. Preis beim 7. Mozartkompositionswettbewerb Salzburg, den 2.Preis bei ›stasis et vita‹ / BRD, den Sonderpreis der Fondation Royaumont / FRA, 2001, den Theodor-Körner Preis der Stadt Wien 2001, 2002 den Anton-Bruckner-Preis, 2003 das österreichische Staatsstipendium für Komposition, Stipendien für die Villa Stonborough-Wittgenstein in Gmunden. Festivals & Ensembles & Dirigenten Seine Werke wurden u.a. von Ensembles wie Klangforum Wien, Ensemble Intercontemporain, RSO Wien, Mozarteum Orchester Salzburg, Collegium Novum Zürich, on_line Vienna, Les Percussion de Strasbourg, Arditti Quartett & Dirigenten wie z.B. Johannes Kalitzke, Matthias Pintscher, Beat Furrer, Sebastian Gottschick, Fabrice Bollon, Annu Tali, Simeon Pironkoff, u.a. bei Festivals wie Wien Modern, Salzburger Festspiele, Musiktage Donaueschingen, Musikprotokoll im Steirischen Herbst, Hörgänge, Konzerthaus Berlin, Contemporary Music Festival Alicante, Soundings London, Warehouse London, Festival Latinoamericano de Musica (Caracas / Venezuela), New Music Festival Sound Ways (St. Petersburg / Russland), Venezuela Festival Internacional „a tempo“ (Caracas / Venezuela) etc. aufgeführt.
Presse
Die internationale deutschsprachige Presse beschreibt ihn als "hochbegabt", als „aufstrebende Größe“ und seine Musik mit Schlagworten wie "aufwühlend, eigenständig" - "schillernde Klangschleifen" - "gehetztes kleinteiliges Material, das sich zu Feldern großer Informationsdichte ballt“ - „Wellen von ereignisreicher, vielschichtiger Themenarbeit mit klanglich fulminanten Höhepunkten“ - „schlüssige und schillernde Dokumente emotioneller Grenzerfahrung“ - „feinste Verästelungen, die sich zu drohend aufgetürmten Orchesterwogen vereinen“.
neue Werke
Zurzeit entstehen neue Werke für Flöte, Klarinette & Klavier (SONEMUS), Bassklarinette & Elektronik und Streichquartett & Elektronik.
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